Die Jugendsession war ein spannender Tag für alle Schüler und Schülerinnen und ein kleiner Einblick, wie es in der Politik aussehen könnte. Am Morgen wurden wir erst einmal auf unsere Themengruppen verteilt, die wir zuvor gewählt hatten. Danach fingen wir damit an uns eine Forderung, die unser Thema betraf, auszudenken. Dazu kamen uns mehrere Experten und auch Politiker zu Hilfe. Während der Besprechung kamen viele gute Ideen auf und es entstand eine sehr lebhafte und spannende Diskussion. Da viele SchülerInnen und Jugendliche aus den unterschiedlichsten Schulen aus dem ganzen Kanton Luzern da waren, flossen auch sehr viele verschiedene Blickwinkel in die Diskussion mit ein.

Nach dem Mittagessen kamen dann alle zusammen und es wurden alle vier Forderungen vorgestellt und darüber debattiert ob man diese weiter geben sollte oder nicht. Denn schlussendlich konnten wir uns ja nur für ein Thema entscheiden, welches wir dem Kantonsrat überreichen wollten. Bei dieser Diskussion wurde es am spannendsten. Es warren nämlich Schüler allen Alters, Jurastudenten, aber auch Jungpolitiker an der Jugendsession, die alle mitreden konnten. Wirklich jeder hat zur Diskussion beigetragen und alle Ideen wurden mit Respekt behandelt. Durch Abstimmen wurde knapp die Forderung zum Thema Digitalisierung angenommen, bei der ich auch dabei war. Auch wenn ein paar vielleicht lieber ihr eigenes Thema dem Kantonsrat hätten vorlegen wollen, war schlussendlich doch jeder mit unserer Forderung zur Digitalisierung einverstanden.

An der Jugendsession 2018 konnte wirklich jeder eine neue Seite von sich kennenlernen. Auch die, die vielleicht nicht so viel Ahnung von Politik und Wirtschaft hatten, wurden aktiv in die Diskussionen miteingebunden und alle sind mit ein bisschen mehr Wissen nach Hause gegangen und konnten sich ein bisschen besser vorstellen, wie das Leben als Politiker denn sein könnte.

Von Leon Krass, Schüler Kantonsschule Alpenquai und Teilnehmer JuSe 2018