„Was wurde eigentlich aus der Petition der letztjährigen Jugendsession 2018?“ Gut möglich, dass sich der ein oder andere Teilnehmende Jugendliche der 5. Kantonalen Jugendsession das bereits gefragt hat.

Schliesslich wurde viel Zeit und Fleiss investiert, einen ganzen Vormittag ein Thema besprochen und eine Forderung dazu ausgearbeitet. Am Nachmittag setzte sich schliesslich die Forderung der Gruppe „Digitalisierung“ durch.

Nach der Einreichung des JuKaLu versandet eine Petition nicht einfach, sondern durchläuft einen geordneten politischen Prozess. Wie dieser Prozess genau funktioniert, schildern wir hier zum Nachlesen. Denn bei jeder Petition verläuft die Behandlung im Kantonsrat immer nach demselben Muster.

Spezifisch auf die letztjährige Jugendsession lässt sich allerdings zusätzlich Erfreuliches berichten.

Da das Instrument „Petition“ bloss schwachen politischen Einfluss entfalten kann (das Parlament muss Petitionen nur kurz behandeln), ist das JuKaLu darauf angewiesen, dass ein Kantonsrat/eine Kantonsrätin unsere Forderung aufnimmt und ihr so mehr Gewicht verleiht.

Genau das ist nun bei der Forderung für Digitale Lehrmittel (unten nachzulesen) geschehen. Nachdem die Petition von uns bereits bei der entsprechenden Kommission vorgestellt wurde, haben uns zwei Kantonsräte kontaktiert (Sara Agner und Urban Sager, SP). An einer gemeinsamen Sitzung haben die beiden Politiker angekündigt unsere Petition (mit einigen Anpassungen) als Vorstoss einzureichen.

Auch die andere PolitikerInnen aus verschiedenen Parteien haben im abschliessenden Bericht der Kommission (siehe unten) ihr Verständnis für die Forderungen des JuKaLu gezeigt.

Die Chancen stehen also nicht schlecht, dass in den kommenden Monaten im Kantonsrat eine neue Diskussion zum Thema „Digitalisierung an Schulen“ angestossen wird. Dies auch dank dem grossen Einsatz der Teilnehmer/-innen der Jugendsession 2018.

Du interessierst dich auch für Politik und willst, dass sich im Kanton etwas ändert? Dann melde dich jetzt hier für die Jugendsession 2019 an!