Jugendsession 2017 – Gedanken des Co-Präsidenten

Die vierte kantonale Jugendsession war ein Anlass mit viel Neuem und zugleich Altbekanntem. Das JuKaLu durfte rund 45 interessierte und engagierte TeilnehmerInnen, sowie zahlreiche Politiker und Gäste begrüssen und am Ende des Tages einen weiteren Erfolg feiern.

Nachdem alle TeilnehmerInnen am Empfang ihre Tagesunterlagen gefasst hatten, durfte ich die vierte kantonale Jugendsession im Kantonsratssaal eröffnen. Es folgte eine kurze und motivierende Ansprache der Kantonsratspräsidentin Vroni Thalmann-Bieri. Danach richtete die Luzerner Regierung in der Person von Reto Wyss ebenfalls Grüsse an die TeilnehmerInnen der Jugendsession aus. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an die beständige Unterstützung der kantonalen Legislative und Exekutive.

Nach der Eröffnung im Plenum ging es in den Gruppenräumen weiter. Dort wurde viel diskutiert, verhandelt und beraten. Wie jedes Jahr war das Ziel des Vormittags das Erarbeiten einer Forderung passend zum eigenen Thema. In den vier Gruppen wurde über die Gleichstellung von Mann und Frau, den Tourismus in Luzern, sowie über Political Correctness und die Bildung debattiert und diskutiert. Dabei wurden die Teilnehmer von ModeratorInnen der PH Luzern und ExpertInnen und PolitikerInnen aus den verschiedensten Bereichen unterstützt, denen ein grosses Dankeschön gebührt.

Nach der Mittagspause setzte sich das dichtgedrängte Programm der vierten Ausgabe der Jugendsession sogleich mit der Gastrede von Damian Müller, dem jüngsten Ständerat der Schweiz, fort. Er spornte die Jugendlichen zu engagierten und leidenschaftlichen Diskussionen an und betonte die Wichtigkeit ihres Einsatzes in der Politik. Er mahnte aber auch zu gegenseitigem Respekt und Fairness im Plenum.

Die Ratschläge des Ständerates setzten die TeilnehmerInnen auch sogleich um. Es folgten faire und aktive Diskussionen zu jedem Thema. Fast Jede und Jeder meldete sich zu Wort, es wurde so rege debattiert, dass ich am Ende die Diskussionen jeweils aufgrund der fortgeschrittenen Zeit abbrechen und die Jugendlichen abstimmen lassen musste. Abgesehen von den obligatorischen Problemen mit dem elektronischen Abstimmungssystem des Saales verlief das Plenum problemlos, am Schluss stand ein relativ klares Resultat, die TeilnehmerInnen beschlossen einen Beitrag zur Gleichstellung von Mann und Frau leisten zu wollen.

Die Forderung der diesjährigen Jugendsession wurde anschliessend unter grossem Applaus dem Staatsschreiber Lukas Gresch-Brunner überreicht. Zur Freude der Gruppe, die das Thema Political Correctness besprochen hatten, wurde ihre Forderung zum Thema Mobbing von zwei Kantonsräten aufgenommen.

Genau ohne dieses Engagement der KantonsrätInnen wäre keine der bisherigen Jugendsessionen möglich gewesen und deshalb war es mir eine Freude Ylfete Fanaj als langjährige Unterstützerin des JuKaLu mittels Urkunde zum ersten Gotti unseres Vereines ernennen zu dürfen. Sie wünschte dem JuKaLu weiterhin viel Erfolg und gratulierte den TeilnehmerInnen zu ihren engagierten Diskussionen.

Nach diesen motivierenden Worten an das JuKaLu galt es ein weiteres grosses Dankeschön an eine Person auszusprechen, ohne die das ganze Projekt ebenfalls nie das Licht der Welt erblickt hätte. Unter grossem Applaus bat ich meine Co-Präsidentin Lea Fuchs ans Mikrofon. Sie hat das Projekt von Anfang an begleitet, das JuKaLu dankt Lea für ihren langjährigen Einsatz und wünscht ihr alles Gute.

Nach der Dankesrede von Lea folgte die traditionelle Vorstellung der Luzerner Jungparteien als Abrundung des langen Tages. Beim nachfolgenden Apèro wurden weitere Kontakte geknüpft und zahlreiche Gespräche geführt.

Zusammengefasst: Die Jugendsession war auch dieses Jahr ein schöner Erfolg für alle Beteiligten. Es bleibt allen Akteuren ein herzliches Dankeschön auszusprechen.

Und zu guter Letzt gilt es allen Teilnehmenden zu danken, vorallem für die engagierten, spannenden und fairen Diskussionen und natürlich für eure Teilnahme und euer Feedback. Wir hoffen wir sehen euch an der fünften kantonalen Jugendsession wieder. Es gilt also sich den 19. Oktober 2018 schon vorzumerken.

Forderung Jugendsession 2017

Medienberichte:

Zentralplus / Radio 3Fach / Neue Luzerner Zeitung